Evaluationsbericht - Erhebungszeitraum WS 2005/2006

An der schriftlichen Befragung im WS 2005/6 nahmen insgesamt 240 Studierende des Fachbereichs Design teil. Die Anzahl der Antwortenden entspricht 23% der zum Erhebungszeitpunkt immatrikulierten Studierenden (im WS 2005/6 waren insgesamt 1033 Studierende eingeschrieben).

Ebenfalls beteiligten sich insgesamt 26 Lehrende, davon 13 hauptamtlich Lehrende, 3 Lehrkräfte für besondere Aufgaben und 7 Lehrbeauftragte. D.h. bei den hauptamtlichen Lehrenden (Professorinnen und Professoren sowie Lehrkräfte für besondere Aufgaben) beträgt der Rücklauf bezogen auf deren Anzahl im WS 2005/6 55% und bei den Lehrbeauftragten 28%.

Einige Ergebnisse des Evaluationsberichts in Kurzform:

  • Eine Qualifizierung der Studierenden im Hinblick auf wichtige Tätigkeitsfelder findet nach Ansicht aller antwortenden Lehrenden statt. Allerdings schränken 10 von 24 Lehrenden ihre positive Aussage dahingehend ein, dass diese Qualifizierung nicht in ausreichendem Maße erfolge.
  • Zwischen den Vorstellungen der Lehrenden und der Studierenden zur Relevanz von zu vermittelnden Qualifikationen bzw. Fähigkeiten im Studium besteht eine relativ hohe Übereinstimmung. In beiden Gruppen wird der Erwerb der Fähigkeiten „schöpferisch/innovativ denken“ und „selbstständig arbeiten“ gleichermaßen als am wichtigsten bewertet.
  • Die „Qualität der Software“, die „Öffnungszeiten der FH (MOP)“, die „Qualität der Hardware“ und die „räumlichen Bedingungen zur Durchführung von Lehrveranstaltungen“ werden als positiv bezeichnet.
  • Lehrende und Studierende stufen die Ausstattung der meisten Labore und Werkstätten als (sehr) gut ein. Gleichfalls werden die Zugangsmöglichkeiten zu den Laboren und Werkstätten überwiegend als gut angegeben.
  • Neben dem „Praxisbezug der Lehrangebote“ sind der „gute Ruf der Hochschule“, die „Ausstattung der Labore und der Werkstätten“ und das „vielfältige Lehrangebot“ wichtige Aspekte für Studierende sich für die FH Dortmund zu entscheiden.
  • Studierende haben nach eigenen Angaben keine großen Probleme zu Studienbeginn. Dennoch nennt gut ein Drittel die Schwierigkeit „in Veranstaltungen frei zu reden“.
  • 60% der Studierenden sind explizit mit der Studieneinführung des Fachbereichs zufrieden. Mehr als die Hälfte der Studierenden hatte zutreffende Vorstellungen zu Studienbeginn über den Aspekt der Persönlichkeitsbildung durch das Studium.
  • Die Studierenden äußern sich positiv über die „inhaltliche Breite des gesamten Lehrangebots (Fächerspektrum)“.
  • Mehrheitlich bezeichnen Studierende die „kleinen Seminargruppen (geteilt) bis max. 10 Personen“, die „Teilnahmemöglichkeiten an Pflichtveranstaltungen“ und den „Zugang zu Wahl- u. Wahlpflichtveranstaltungen“ als (sehr) gut.
  • Positiv stufen Studierende die „Anleitung zum eigenständigen Anfertigen gestalterischer Arbeiten“, „die Vermittlung der Ansprüche/der Standards des Faches durch die Lehrenden“ und die „Vermittlung der gestalterischen Grundlagen“ ein.
  • Eine gute Bewertung geben Studierende zu den Punkten „Unterstützung durch Kommiliton/innen“, „Besprechung Ihrer Leistungen durch die Lehrenden“, „Kontakt zu Lehrenden“, „Berücksichtigung frauenspezifischer Aspekte“ sowie auch noch tendenziell positiv zu „Beratungsangebote durch Lehrende“.
  • Die Betreuung durch Lehrende bei der Anfertigung schriftlicher und/oder gestalterischer Ausarbeitungen wird insgesamt positiv bewertet.
  • Der überwiegende Teil der Lehrenden zeigt sich bei Gestaltungsarbeiten mit dem „sachlichen Gehalt/Idee“, der „Präsentation“, der „Arbeitstechnik“, dem „Umgang mit dem Material“ durch die Studierenden zufrieden.
  • Der überwiegende Anteil der Studierenden betrachtet die Studienanforderungen als angemessen.
  • Fast alle Studierende und der überwiegende Anteil der Lehrenden halten die Prüfungsanforderungen für angemessen.
  • 60% der Studierenden schätzen das Angebot der Lehrveranstaltung so ein, dass ihre eigenen Ansprüche an eine gute Lehrveranstaltung (sehr) oft erfüllt werden. Mehrheitlich und insbesondere im Hauptstudium stufen Studierende allgemein die Qualität von Pflichtveranstaltungen, Wahlpflicht- und Wahlveranstaltungen als gut ein
  • Fast alle Lehrenden orientieren ihre Lehre im Hauptstudium auf die Anforderungen der Berufspraxis.
  • Obwohl in der Fachrichtung Fotodesign 23% einen Studienabbruch bereits erwogen haben, ist insgesamt der Anteil der Studierenden, bei denen die Unzufriedenheit so groß ist, dass sie ernsthaft erwägen/erwogen haben, das Studienfach zu wechseln oder das Studium abzubrechen, zu vernachlässigen.
  • 82% der Studierenden würden ein Studium am Fachbereich empfehlen! Das Ergebnis ist ein bemerkenswert gutes Feedback der Studierenden. Dieses Resultat unterstreicht die Attraktivität des Fachbereichs für Studierende.
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gedruckt am: 11.02.2012  14:42