Hochschulgremien

Thema dieses Menupunktes ist meine Arbeit in zentralen Gremien Gremien der Hochschule. Vor allem im Senat. Der Überblik wird ggfls. ergänzt von Kommentaren und Stellungnahmen zu wichtigen Themen und Diskussionen, die auch mittels der Links am Ende der Seite, die zu zu Quellen und Dokumenten führen, erschlossen werden.


Mitgliedschaften zentrale Gremien  HW
  • Mitglied des Senats des Fachhochschule: 1991 - 2009
verschiedene Wahlperioden ab 1992:
  • Mitglied der Senats-Kommission für Forschung und Planung 
  • der Senats-Kommission für Studium und Studienreform
  • der Senats-Kommission für Information, Kommunikation und Marketing
  • der Senats-Kommission für Gleichstellung: 
  • Mitglied der Zentralen Arbeitsgruppe WebRelaunch: 2003-2008



Senat

Ging eine der wichtigsten Diskussionen des Senats in den letzten jahren um die Formulierung der neuen Grundordnung der Hochschule nach Vorgaben des neuen Hochschulgesetzes NRW (HG), das seit Anfang 2007 Geltung besitzt. und die Etablierung eines Hochschulrats, so ist diese Periode der Strukturierung der Lenkungsfunktionen unter Rot-Grün schon wieder Schnee von gestern. Die Funktion des Hochschulrats soll deutlich beschnitten, die Stellung des Senats wieder gestärkt werden. Man darf gespannt sein.

 

Wichtige Diskussionen betreffen weiterhin die Umsetzung der Bologna-Reform unter Bedingungen zunehmenden Protestes von Seiten der Studierenden - aber auch etlicher Hochschulen. Selbst die Politik äußerte ja zuletzt gewisse Vorbehalte. Die Hochschule hat allerdings nicht nur mit dieser Reform ihre Probleme. Die Jahrgänge der "Oberschulverkürzer" bescheren Universitäten und Fachhochschulen eine zeitweise Studierendenschwemme, die bewältigt werden will. Konkret sollen die Hochschule ab 2012/13 30% Studierende aufnehmen. Allerdings nur vorübergehend, denn an den Gymnasien warten danach keine "Überlasten mehr auf einen Studienplatz. 2020 ist alles vorbei und man darf wieder abrüsten. Die Lage in den nächsten Jahren kann sich noch zuspitzen, wenn die Studierenden auf die Hochschule zukommen, die der Verteidigungsmister nicht mehr nehmen will. Und finanziell sieht es auch düster aus. Zu der einen Freude der anderen Verdruss ist es beschlossenen Sache für Rot-Grün, dass die Studienbeiträge ab dem WS 2011/12 in NRW abgeschafft werden. Dass das Geld, das aus dieser Quelle in die Hochschulen geflossen ist, nun von der Politik hundertprozentig "kompensiert" wird, glaubt kaum jemand. Fazit der Bildungspolitik im Lande: mehr Studenten, weniger Geld.

 

Links:

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gedruckt am: 24.05.2012  01:16