Buchmessestand „Einzelstücke“ ist für den Designpreis 2012 nominiert

Das Projekt „Einzelstücke“ von einem Studenten-Team der Fachhochschule Dortmund wurde vom Rat für Formgebung für den Designpreis 2012 nominiert. Die höchste deutsche Auszeichnung für Designerzeugnisse in den Bereichen Kommunikations- und Produktdesign wird einmal im Jahr vom Rat für Formgebung ausgelobt. Am Wettbewerb können ausschließlich Wettbewerbsbeiträge teilnehmen, die durch den Rat für Formgebung für den Designpreis Deutschland nominiert sind. Zugelassen zum Designpreis 2012 (ehemals Designpreis der Bundesrepublik Deutschland) sind nur Erzeugnisse, die bereits mit einem nationalen oder internationalen Designpreis ausgezeichnet wurden. Das Projekt „Buchmesse09 – Einzelstücke“ wurde mit einem output13 ausgezeichnet und gewann einen iF – Communication Design Award Gold sowie einen Adobe Design Achievement Award in der Kategorie Installation Design.

Unter dem Motto „Einzelstücke“ präsentierte sich der Fachbereich Design der Fachhochschule Dortmund mit aktuellen studentischen Buch-Projekten (18 einzigartige Bücher) auf der Frankfurter Buchmesse. Grundgedanke bei der Standgestaltung war, das Buch – das Medium der Messe – in den Stand zu integrieren und zum maßgeblichen Element der Gestaltung zu machen. Zentraler Bestandteil des Messestandes waren 3.500 aus Restpapier produzierte Blanko-Bücher, deren 16 verschiedene Cover richtig zusammengesetzt das Logo “Einzelstücke” ergaben und aufgestapelt die Fassade der Ausstellungstheke bildeten. Einzelne Schwarz eingefärbte Exemplare griffen das Thema “Einzelstücke” grafisch auf. Die Bücher dienten zugleich als Kommunikationsmittel, da sie zusammen mit einem Faltplakat an die Besucher gratis verteilt wurden. Durch das Abtragen dieser Thekenbücher entstand ein sich ständig verändernder Messestand. Das ganze Projekt wurde vom Entstehungsprozess bis hin zur Messe mit einem eigenen Blog (www.buchmesse09.de) begleitet.

Das Team besteht aus den Studenten Matthis Eilers, Jonas Herfurth, Tim Loffing, Janina Kumpies, Fabian Köper, Benjamin Rill und Marco Werner. Betreut wurde das ganze Projekt von der Dortmunder Professorin Cinty Gates und vom Professor Xuyen Dam.

Nun heißt es für das Team der Dortmunder Studenten, noch einige Tage zu warten und Daumen drücken – die Jury-Ergebnisse vom Rat für Formgebung werden Ende August verkündet.

 
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gedruckt am: 24.05.2012  00:16