Der vorliegende 17-minütige Film „Märchen merkt man sich“ wirft einen dokumentarischen Blick auf die praktische Umsetzung des Projektes der Caritas Gelsenkirchen „Demenz- ein Thema für Kinder uns Jugendliche“. Rund 100 Schülerinnen und Schüler zwischen 7 und 17 Jahren beteiligten sich von Juni 2009 bis Mai 2010 daran, der Krankheit Demenz theoretisch und praktisch zu begegnen. Für viele Schüler und manche Lehrer war es eine erste wichtige Erfahrung mit dem Älter werden und vor allem: dem Anders werden…. „Was passiert eigentlich, wenn jemand an Demenz erkrankt?“ Anschaulich werden einige praktische Einsätze der SchülerInnen in verschiedenen beteiligten Einrichtungen gezeigt. Interviews mit Kindern und Jugendlichen illustrieren lebensnah wie sie - angeleitet durch das Projekt - mit dementiell erkrankten Menschen umgehen und keine Scheu haben, sich für Menschen mit Demenz zu engagieren. Darüber hinaus gibt dieser Dokumentarfilm Informationen und Eindrücke über die Entwicklung und den Verlauf des Projektes weiter.
„Märchen merkt man sich“ wendet sich an Interessierte jeden Alters aus den Bereichen Schule und Jugendhilfe einerseits, und Aktive aus der Altenhilfe andererseits. Der Film eignet sich zum Einsatz bei Schulungsreihen und Informationsveranstaltungen. Angesprochen werden zudem Träger und MitarbeiterInnen von Einrichtungen und Diensten insbesondere zur Vorbereitung von jungen Menschen auf das Ehrenamt.
Der Film ist das Ergebnis einer Kooperation der Fachstelle Demenz, Caritas Gelsenkirchen mit einem Studententeam der Fachhochschule Dortmund, Schwerpunkt Film unter Leitung von Harald Opel .
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