Die Gebäudehülle spielt in der Architektur eine zunehmend wichtigere Rolle. Neben den bekannten ästhetischen, konstruktiven und bauphysikalischen Belangen rückt der Energiefluss in der Hülle immer weiter in den Vordergrund. Zeitgemäß entworfene Gebäudehüllen sollen nicht nur Wärmeverluste minimieren und einer sommerlichen Aufheizung vorbeugen, sondern für die energetische Gesamtenergiebilanz des Gebäudes selbst aktiv Sonnenenergie gewinnen.
Metallischen Gebäudehüllen fällt in Zukunft eine besondere Rolle zu. Die Zunahme großflächiger Hallen- und Bürofassaden erfordert einen sensiblen Umgang mit der Gestaltung großer Gebäudevolumen im architektonischen Kontext. Darüber hinaus werden die neuen Fassadenflächen im Wand- und Dachbereich ihren „Anteil“ zur Energiegewinnung und C02-Reduzierung leisten müssen. Ziel des neuen Studiengangs „Gebäudehüllen aus Metall“ ist es daher, Architekten nicht nur im konstruktiv/gestalterischen und allgemein bauphysikalischen Bereich an die besondere Thematik metallischer Gebäudehüllen heranzuführen, sondern sie auch für zeitgemäße energetische Belange zu sensibilisieren und zu schulen.


