Sofern bei der Bewerbung nicht das Abschlusszeugnis einer Fachoberschule Technik, Fachrichtung Bauwesen vorliegt, ist die Ableistung eines 8-wöchigen Praktikums im Rahmen einer Vollzeitbeschäftigung erforderlich. Der Nachweis über das geleistete Praktikum ist spätestens zum Beginn des 3. Semesters des Studiums zu führen. Es wird empfohlen, das komplette Praktikum oder einen möglichst langen Zeitraum des Praktikums vor Studienbeginn bereits abzuleisten.
Das Praktikum muss Tätigkeiten in mindestens einem Rohbau- oder Ausbaugewerk lt. VOB umfassen, das geeignet ist, exemplarisch in konstruktive Zusammenhänge der Bauausführung einzuführen. Geeignete Tätigkeiten sind z. B.:
- Erd- und Mauerarbeiten,
- Beton- und Stahlbetonarbeiten,
- Naturwerksteinarbeiten,
- Betonwerksteinarbeiten,
- Zimmer- und Holzbauarbeiten,
- Stahlbauarbeiten,
- Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten,
- Klempnerarbeiten,
- Putz- und Stuckarbeiten,
- Fliesen- und Plattenarbeiten,
- Tischlerarbeiten,
- Metallbauarbeiten,
- Maler- und Lackierarbeiten,
- Tapezierarbeiten,
- Raumlufttechnische Anlagen,
- Heizungsanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen,
- Gas-, Wasser- und Abwasser-Installationsanlagen,
- Nieder- und Mittelspannungsanlagen ...)
Gewünscht sind praktische einschlägige
Erfahrungen wie:
- Trainieren des räumlichen Vorstellungsvermögens, Größenordnungen erfassen
- handwerkliche Fähigkeiten (mauern, sägen, messen, schneiden) kennen lernen und ausprobieren
- Kennen lernen von Baumaterialien (Holz, Steine, Beton, Stahl, Metall) und Materialien angefasst, gefügt und bearbeitet zu haben
- Kennen lernen von Arbeitsbedingungen im Bauhandwerk
- Arbeiten mit Maßen in Zeichnungen und Maßstäben
- Lesen/Verstehen von Bauzeichnungen
- Erkennen von aufeinander folgenden Bauabläufen
- Zusammenwirken von Menschen, Maschinen und Material erlebt zu haben sowie die daraus entstehende Kommunikation
- Baustellenkommunikation und -organisation im Zusammenhang erkennen mit der Baustellensicherheit
