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Der Name ist Programm: Partner vernetzen sich

Partner im Netzwerk (v.l.): Prof. Dr. Bernd Kriegesmann (Präsident der Westfälischen Hochschule), Prof. Dr. Wilhelm Schwick (Rektor unserer Fachhochschule), Prof. Dr. Jürgen Bock (Präsident der Hochschule Bochum), Prof. Dr. Carsten Wolff (Partnerschaftssprecher RuhrValley), Dr. Oliver Döhrmann (Projektmanagement Stiftung Mercator GmbH)
Partner im Netzwerk (v.l.): Prof. Dr. Bernd Kriegesmann (Präsident der Westfälischen Hochschule), Prof. Dr. Wilhelm Schwick (Rektor unserer Fachhochschule), Prof. Dr. Jürgen Bock (Präsident der Hochschule Bochum), Prof. Dr. Carsten Wolff (Partnerschaftssprecher RuhrValley), Dr. Oliver Döhrmann (Projektmanagement Stiftung Mercator GmbH)

Der erste Meilenstein ist geschafft: Der gemeinsame Antrag „RuhrValley – Mobility and Energy for Metropolitan Change“ war erfolgreich. Und dies haben rund 80 Projekttreiber, Förderer und Partner gefeiert. Am 13. Dezember nutzten sie das Vorbereitungstreffen im Westfälischen Landesmuseum Herne, um sich über Projekte zu informieren, sich kennenzulernen und zu vernetzen, bevor RuhrValley 2017 startet.

Drei Fachhochschulen im Ruhrgebiet zeigen Forschungsstärke: Mit „RuhrValley“ bündeln die Hochschule Bochum, die Westfälische Hochschule und die Fachhochschule Dortmund ihre Kräfte, um einen leistungsstarken Innovationsmotor für das Ruhrgebiet auf Touren zu bringen. Das Forschungsprojekt wird in die Akademie Mont Cenis einziehen – und so bekräftigte Dr. Frank Dudda, Oberbürgermeister von Herne, den Wunsch, RuhrValley möge von hier aus Strahlkraft für Zukunftsthemen in ganz Deutschland entwickeln.

Drei Podiumsdiskussionen zur Mobilitäts- und Energiewende

Exemplarisch für die zehn Projekte, die bislang die Grundlage für RuhrValley bilden, moderierte Partnerschaftssprecher Prof. Carsten Wolff drei Podiumsdiskussionen zu den Herausforderungen der Mobilitäts- und Energiewende.

Podium 1 zum Projekt: „NetLab – Vernetztes Entwicklungs- und Prüflabor“

Vereinfacht ausgedrückt – so die Podiumsteilnehmer – stellen Menschen etwas zur Verfügung und RuhrValley bringt es dann zusammen. Konkret soll es in diesem Projekt darum gehen, Systemlösungen für die Digitalisierung und standortunabhängige Nutzung von Prüfsystemen zu erarbeiten, prototypisch zu implementierten und in Echtzeit, primär über das Industrial Internet of Things (IoT), zu vernetzen. Plattformen mit offenen Schnittstellen sorgen dafür, dass Partnerunternehmen eingebunden werden können. Unternehmen sollen so in die Lage versetzt werden, kooperativ gesamte Engineering-Ketten dazustellen und ortsungebunden Entwicklungs- und Prüfdienstleistungen am Markt zu platzieren.

Podiumsteilnehmer:

  • Prof. Dr. Michael Schugt, Vizepräsident für Forschung, Transfer, Entrepreneurship der Hochschule Bochum
  • Nils Stentenbach, Geschäftsführung, Voltavision GmbH
  • Thomas Pleines, Finanzvorstand, Secunet Security Networks AG
  • Dr. Fritz Rettberg, Leitung, Kompetenzzentrum Elektromobilität der TU Dortmund

Podium 2 zum Projekt: „Smart Solar Geothermal Energy Grid Ruhr (GeoSmaGriR)“

Die Konversion der Wärmesysteme stellt eine der großen Zukunftsaufgaben dar. So geht es in diesem Projekt darum, solare und geothermische Wärme flexibel, dezentral und unter Nutzung bestehender Versorgungs- und Netzstrukturen in Wärmenetze einzuspeisen – dabei soll saisonal-bedingte Überschuss-Wärme in Grubengebäude des ehemaligen Steinkohlebergbaus eingespeichert werden. In diesen Wärmenetzen ist eine verteilte Systemarchitektur erforderlich, in der sowohl Verbraucher als auch Erzeuger durch intelligente und kostengünstige Hardwarelösungen sowie cloudbasierten Software-Plattformen verknüpft werden können.

Auf dem Podium wurde in diesem Zusammenhang Reallaboren große Relevanz zugemessen. Es geht darum Räume zu bieten, in denen Forschungsergebnisse anfassbar und sichtbar gemacht werden. Einer dieser Räume wird zukünftig das Institut zur Digitalisierung von Arbeits- und Lebenswelten (IDiAL) an der Fachhochschule Dortmund sein.

Podiumsteilnehmer:

  • Prof. Dr. Rolf Bracke, International Geothermal Centre (GZB), Hochschule Bochum
  • Prof. Dr. Michael Brodmann, Vizepräsident Forschung, Entwicklung, Westfälisches Energieinstitut (WEI), Westfälische Hochschule
  • Dr. Martin Peters, Geschäftsführung, com2m GmbH connecting software solutions
  • Prof. Dr. Sabine Sachweh, Institut zur Digitalisierung von Arbeits- und Lebenswelten (IDiAL), FH Dortmund

Podium 3 zum Management Office

RuhrValley steht für die Verbindung von Bodenständigkeit (Ruhrgebiet) und Innovationen (Silicon Valley). Aus diesem Spirit heraus und im Sinne einer „Inhaltegemeinschaft“ wird der Verbund künftig starke Impulse in die Ruhrregion geben. Dass das gut funktioniert, stellen die Hochschulen bereits in der von der Stiftung Mercator geförderten RuhrMaster School unter Beweis, die eng mit RuhrValley verknüpft und integraler Bestandteil des Gesamtkonzepts ist.

Podiumsteilnehmer:

  • Dr. Oliver Döhrmann, Stiftung Mercator GmbH, Projektmanagement
  • Thorsten Hülsmann, Geschäftsführung, EffizienzCluster Management GmbH
  • Prof. Dr. Wilhelm Schwick, Rektor FH Dortmund


Rückblick: Impressionen vom Netzwerktreffen bietet Ihnen unsere Bildergalerie.


Gelegenheit für angeregte Gespräche gab es im Westfälischen Landesmuseum Herne auch in den Pausen des Vorbereitungstreffens.

Alle Podiumsteilnehmer waren sich einig, dass nur in der verstärkten Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft und in der Vernetzung von Köpfen, Dingen und Know-how der Mehrwert generiert werden kann, um die Herausforderungen dieser Zeit erfolgreich anzugehen. Und dass die Region dazu die besten Voraussetzungen mitbringt – dies aber durchaus selbstbewusst und lauter zum Ausdruck bringen kann. Dazu wird RuhrValley Beiträge leisten – um das Ruhrgebiet als Mittelstandsregion auf- und auszubauen und um kleine und mittlere Unternehmen stärker an der Technologie- und Wertschöpfungskette zu beteiligen. „Wir wollen die Region zum Fliegen bringen. Erst durch das Zusammenwirken vieler, auch kleinerer Akteure kann eine Mittelstandsregion Ruhrgebiet erfolgreich werden“, so Wolff.

 


Über RuhrValley

In der Metropole Ruhr werden heute Lösungen für die essentiellen Herausforderungen der Mobilitäts- und Energiewende entwickelt. Die Sicherheit, der Wandel zur Nachhaltigkeit und die Vernetzung der Mobilität und Energieversorgung stehen dabei im Fokus. Mit RuhrValley sollen interdisziplinär und im Verbund mit Praxispartnern Lösungen für die Automobilzulieferindustrie, den Energieanlagenbau und die mittelständische IT-Branche des Ruhrgebiets geschaffen werden. Bislang sind an RuhrValley neben den drei Hochschulen mehr als 40 Unternehmen beteiligt, die sich in zehn Projekten miteinander vernetzen.


gedruckt am: 19.02.2017  21:58
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