E-Mail FAQ (Frequently Asked Questions - Häufig getellte Fragen)

E-Mail

Wo finde ich Anleitungen für die E-Mail Nutzung?

Da sich die Einstellungen für Studierende und Beschäftigte unterscheiden,
müssen Sie zunächst entscheiden, welcher Gruppe Sie angehören:


Warum sollte ich keine E-Mail mit umfangreichen Anhängen gleichzeitig an eine große Anzahl Empfänger schicken?

Das Versenden von E-Mail mit sehr großen Anhängen über die Verteilerlisten, die zentral von der Verwaltung gepflegt werden, hat rapide zugenommen. Ebenso wird solche E-Mail über den zentralen E-Mail-Server der Fachhochschule an eine unbestimmbar große Anzahl von Empfängern verschickt.

In beiden Fällen spricht man von sogenannter Massen-E-Mail, welche aus nachfolgend beschriebenen Gründen leider sehr problematisch ist.

Massen-E-Mail über die zentralen Verteilerlisten

Da alle Mitarbeiter in diese Listen eingetragen sind (circa 1.000 E-Mail-Adressen) bedeutet dies bei EINER E-Mail mit einem Attachment von 10MB einem plötzlichen Speichermehrbedarf von 10 GB, genauer 1,5 GB auf dem Verwaltungsserver und 8,5 GB auf dem DVZ Server. Der Mehraufwand für die Datensicherung muss hier noch dazu gerechnet werden.

Da die maximale Postfachgröße derzeit auf dem Server der DVZ bei 3 GB und auf dem Verwaltungsserver bei 250 MB bzw. 300 MB liegt, wird E-Mail danach auf Seiten der DVZ mit der Fehlermeldung
55x    Requested mail action aborted: exceeded storage allocation
oder
45x    Requested action not taken: insufficient system storage
bzw. mit der Meldung
Empfänger ist unbekannt

vom Verwaltungsserver abgewiesen.

Massen-E-Mail an externe Adressen

Bei einer großen Zahl an externen Empfängern einer E-Mail mit großem Anhang sollte man bedenken, dass dadurch die Fachhochschule sehr schnell auf Sperrlisten landen kann, sogenannten "Blacklists", da diese Massen-E-Mail bei vielen externen Providern nicht mehr gerne gesehen wird. Vor allem dann, wenn alle Empfängeradressen sichtbar in einer E-Mail zu finden sind, also das "CC:"- statt des "BCC:"-Felds benutzt wurde.

Ein Eintrag in einer derartigen Blacklist bedeutet einen sehr großen administrativen Aufwand auf Seiten der Datenverarbeitungszentrale, um wieder von dieser Liste gestrichen zu werden. So etwas kann unter Umständen bis zu 4 Tage in Anspruch nehmen.
In dieser Zeitspanne ist dann der gesamte E-Mail Betrieb gestört bzw. es kann keine E-Mail nach außerhalb des FH-Netzes verschickt werden.

Bei dieser Art E-Mail sollten die zurückkommenden Meldungen der beteiligten E-Mail-Server außerdem nicht kommentarlos gelöscht, sondern ausgewertet werden, denn häufig ist E-Mail nicht mehr zustellbar, da das E-Mail-Konto deaktiviert wurde oder der empfangende Server nicht mehr existiert.
Typische Fehlermeldungen in diesem Zusammenhang wären:
5xx    "Transaction failed"
oder
55x    "User unknown"
Desweiteren kann die Meldung auftreten
"no mx-record"
Dies bedeutet dann, dass dieser E-Mail Server oder die Domäne nicht mehr existiert, was zum Beispiel bei "@lycos.de" der Fall ist.

Lösungsvorschläge

Da viel dieser großen E-Mail die Fachhochschule selbst betrifft (Pressespiegel, Veranstaltungsankündigungen usw.) sollten die jeweiligen Dokumente statt als E-Mail Attachment verschickt lieber zentral auf dem Webserver der FH abgelegt werden. So muss nur noch ein Link mit einem kurzen Kommentar verschickt werden, den der Empfänger dann anklicken kann.
Ist das Versenden an eine große Anzahl von Empfängern dennoch unvermeidlich, sollte dies möglichst in mehreren Teilen passieren.

Die Datenverarbeitungszentrale bietet für den Versand von Massen-E-Mail zusätzlich einen darauf spezialisierten Server an. Mehr hierzu erfahren Sie unter Mailinglisten.


Wie bekomme ich ein E-Mail Konto?

Für die Nutzung des persönlichen E-Mail Kontos muss zwischen Studierenden und Mitarbeitern unterschieden werden:

  • Studierende erhalten ihren Zugang automatisch mit der Einschreibung.
  • Mitarbeiter müssen vor der Erstnutzung ein Antragsformular ausfüllen.

Wie lautet meine Benutzerkennung?

Egal auf welchem Weg Sie auf Ihr E-Mail Konto zugreifen, Sie benötigen stets nur Ihre

FHKennung und das dazugehörige Passwort.


Wie wird meine E-Mail Adresse festgelegt?

Die E-Mail Adresse wird nach folgenden Mustern gebildet:

  • Studierende:
    vorname.nachname@stud.fh-dortmund.de
  • Mitarbeiter:
    vorname.nachname@fh-dortmund.de

Also beispielsweise karla.musterfrau@fh-dortmund.de für die Mitarbeiterin Karla Musterfrau.


Ist es sinnvoll, ein- und dieselbe E-Mail an eine Vielzahl von Empfängern auf einmal zu verschicken?

Das Verschicken von E-Mail mit einer großen Anzahl Adressen im Empfängerfeld ist problematisch und wenig sinnvoll.
So kann es passieren, dass der für die Kopfdaten einer E-Mail vorgesehene Speicherplatz von 32786 Byte für den Versand nicht ausreicht und dadurch der Betrieb des beteiligten E-Mail Servers nachhaltig gestört wird.
Es entstehen beispielsweise Probleme in der Warteschlange für die zum Versand vorgesehene E-Mail, wodurch dann etliche Empfänger ihre E-Mail gar nicht und andere sie ein 2. Mal zugestellt bekommen.

Zur Umgehung des Problems wird empfohlen, sich an den Lösungsvorschlägen aus "Warum sollte ich keine E-Mail mit umfangreichen Anhängen gleichzeitig an eine große Anzahl Empfänger schicken?" zu orientieren.


Warum IMAP und nicht POP3?
Zum Abrufen der eingegangenen E-Mail stehen zwei unterschiedliche Verfahren (auch Servertypen oder Protokolle genannt) zur Verfügung:
  • Internet Message Access Protocol
    Bei IMAP verbleiben alle ein- und ausgegangenen Nachrichten auf dem E-Mail Server der Fachhochschule in einer sehr leistungsfähigen Datenbank. Neben den standardmäßig vorhandenen Ordnern für den Post Ein- und Ausgang können weitere Ordner mehrstufig angelegt werden (z.B. Hauptordner "Projekte" mit Unterordner "Projekt_A", "Projekt_B", etc.). Die in der Inbox eingehenden Mails  können so nach den inhaltlich zutreffenden Ordnern verschoben werden. Somit erhält man - wie bei POP3 auf der lokalen Seite - eine bessere Übersichtlichkeit im E-Briefkasten auf Server-Seite. Der große Vorteil von IMAP ist, dass man einen Zugriff auf den E-Briefkasten von verschiedenen Standorten (FH, Zuhause, unterwegs mit Laptop, Internet-Cafe etc.) hat. Das ist wiederum eine optimale Voraussetzung zur mobilen Webmail-Nutzung.
  • Post Office Protocol Version Nummer 3
    Bei POP3 werden alle Nachrichten sofort auf den lokalen Computer heruntergeladen, wodurch man diese offline lesen und bearbeiten kann. Auf diese Weise kann man die Kosten für DFÜ-Betrieb reduzieren, die aber wiederum durch das langsame Herunterladen von längeren E-Mails bei schlechter Verbindung aufgebraucht werden können. Bei IMAP ist der Gewinn bei einem leistungsfähigen Modem u.U. höher, weil nur die Kopfzeilen der Nachrichten heruntergeladen werden und man selektieren kann, welche Mail zunächst bearbeitet werden soll.
Fazit: Bei wenig Erfahrung in der E-Mail-Konfiguration an einem stationären Computer-Arbeitsplatz sollte man der gewohnten Standard-Einstellung mit POP3 als Servertyp weiterhin vertrauen. Wer aber den mobilen Zugriff über das WWW häufig anwendet, sollte auf IMAP als Servertyp wechseln. Aber letztendlich ist es jedem selbst überlassen, welche Methode gewählt wird.

Warum funktioniert POP3 und "Nachrichten auf dem Server belassen (Leave messages on server)" nicht mehr?

Die Möglichkeit, trotz Nutzung des POP3-Protokolls, die Nachrichten auf dem Server zu belassen (engl. "leave messages on server"), ist in den aktuellen Versionen der gängigen E-Mail-Programme und -Server nicht mehr vorgesehen.
Dies betrifft beispielsweise Nutzer von Outlook 2010 und Thunderbird ab Version 14, die den entsprechenden "Haken" in ihren Kontoeinstellungen aktiviert haben.

Betroffenen Anwendern wird empfohlen, ihr Konto auf IMAP-Zugriff umzustellen. Mehr...

Warum sehe ich auf meinem Apple iPhone/iPad nicht alle E-Mails?

Bei den genannten Apple iOS basierten Geräten lässt sich die Anzahl der E-Mails, deren Kopfzeilen im ersten Synchronisationsvorgang heruntergeladen und dann angezeigt werden, in Schritten von 50 bis 1.000 voreinstellen.

Nutzer, die Hunderte oder gar Tausende E-Mails in ihren einzelnen Postfächern haben, ersparen sich durch eine Anpassung der Voreinstellung einige "Wischaktionen" bis an das jeweilige Ende der angezeigten Liste, um dort die Schaltfläche für "Weitere E-Mails laden ..." zu erreichen.
Allerdings kann sich dadurch auch, je nach Umfang des Postfachs, die jeweils benötigte Zeitspanne zum Nachladen der nächsten, älteren E-Mails deutlich verlängern.
Des Weiteren kann die Sortierreihenfolge nach Datum auf diesen Geräten anders ausfallen, als von anderen E-Mail Programmen gewohnt.

Falls Sie Ihre Konfiguration ändern möchten, erreichen Sie den Menüpunkt über:
Startbildschirm -> Einstellungen -> Mail, Kontakte und Kalender -> Mail anzeigen, um hier den Haken nach Ihren Wünschen setzen zu können.

Wieviel Speicherplatz steht Studierenden in einem E-Mail Postfach zur Verfügung?

Der Inhalt eines Postfachs darf 250 MB nicht überschreiten.
Dies betrifft natürlich hauptsächlich Nutzer des IMAP Protokolls, da in diesem Fall die E-Mail auf dem Server der Datenverarbeitungszentrale verbleibt.

Nur in Ausnahmefällen können Gremienmitglieder für die Dauer ihrer Gremienmitgliedschaft auf Antrag temporär ein größeres Postfach zugeteilt bekommen.

Welche Verschlüsselungstechnik findet eigentlich bei der verschlüsselten E-Mail Übertragung statt?
Man unterscheidet grundsätzlich zwischen einer End-to-End-verschlüsselten E-Mail (PGP oder S/MIME) auf Anwenderebene und einer wegbezogenen Server-Session-Verschlüsselung (S/IMAP, S/POP, SSL bzw. heute TLS) auf einer tieferen System-Ebene: den Secure Sockets Layer (SSL) unterhalb der Session-Ebene. So wird einerseits zwischen Client-Rechner zum Mail-Server (MTA = Message Transfer Agent) eine SSL-Verschlüsselung als auch andererseits zwischen MTA zu MTA aufgebaut! Eine End-to-End-Verschlüsselung auf Anwenderebene "packt" die Mail ein und erst wieder bei dem Empfänger aus. Hierzu sind mehrere Schlüssel und deren Austausch notwendig. Dies ist für den Benutzer weniger umgänglich, denn es setzt einen notwendigen Erklärungsbedarf für die Endbenutzer zwangsläufig voraus, will man die Mail beim Verschicken richtig verschlüsseln wie auch beim Empfang lesbar entschlüsseln.
Sendmail bietet mit der Verschlüsselung der E-Mail Session auf Basis von Public-Key-Zertifikaten eine verschlüsselte Übertragung in einem TLS-gesicherten Kanal zwischen den Servern an, der nicht abhörbar ist. Am Mail-Server bzw. MTA selbst kann aber eine Anti-Viren- und Content-Filteringstrategie wie Spamfilter eingesetzt werden. Für den Endbenutzer bedeutet dies, dass man keine persönliche Public-Key-Zertifikate zur Authentisierung und Verschlüsselung heranziehen muss, sondern bei der Zertifikatsprüfung dem DVZ/Sendmail-Zertifikat nach X.509-Standard voll vertrauen kann. Um eine wiederholte Echtheitsprüfung zu umgehen, sollte man das Zertifikat bestätigen und auf seinem Rechner abspeichern.

Warum kann ich keine E-Mail Attachments mehr verschicken?

Generell sollten E-Mail Anhänge, wie beispielsweise Microsoft Word Dateien, immer mit einem gebräuchlichem Datenkompressionsprogramm (z.B. als .zip-Datei) verkleinert werden. Dies beugt vielen Übertragungsproblemen wirksam vor.

Falls Sie den Mozilla Thunderbird ab Version 9.0.0 nutzen, kann es beim Versand Probleme geben, wenn der Dateiname des Attachments länger als 60 Zeichen (inklusive Leerzeichen) ist oder Umlaute enthält.
Abhilfe schafft hier eine entsprechende Namensänderung der angehängten Datei zusätzlich zur oben genannten Maßnahme.

Kann ich mein E-Mail Postfach auch zu Hause oder unterwegs nutzen?

Selbstverständlich. In unseren Anleitungen finden Sie beschrieben, welche Einstellungen Sie dafür an Ihrem E-Mail Programm vornehmen müssen.
Alternativ können Sie für den Zugriff natürlich auch das WebMail Portal nutzen.


Wieso kann ich die alten E-Mail-Server (Sendmail) nicht länger nutzen?

Die Sendmail Server aus dem Jahre 2003 wurden aus wartungs- und sicherheitstechnischen Gründen definitiv deaktiviert.

Betroffene Nutzer, die noch Fragen zu ihrem neuen GroupWise® E-Mail-Konto oder der Sicherung und Wiederherstellung ihrer alten E-Mails haben, wenden sich bitte an support@fh-dortmund.de .

Webmail

Warum zeigt mein Browser beim Aufruf des Webmail Portals nur eine weiße Seite an?

Nutzer des Internet Explorer 9 müssen diesen in die sogenannte "Kompatibilitätsansicht" schalten, damit das Webmail Portal korrekt dargestellt wird. Dazu muss die entsprechende Schaltfläche oben rechts in der Adresszeile des Browser Fensters betätigt werden. Kompatibilitätsansicht

Eventuell kann auch die Deaktivierung von Javascript die Ursache der Störung sein. Dies betrifft sämtliche gängigen Browser, also zum Beispiel auch den Mozilla Firefox oder Safari.

Weshalb kann ich mich nicht mehr am WebMail Portal anmelden?

Wahrscheinlich ist der Gültigkeitszeitraum Ihres Passwortes überschritten. Zur Steigerung der Sicherheit ist Ihr Passwort immer nur für 1 Jahr gültig und muss danach geändert werden.
Sollten Sie also nach der Anmeldung am WebMail Portal statt Ihrer E-Mail folgendes sehen:

Ihr Administrator hat die LDAP-Authentifizierung aktiviert. Verwenden Sie zum Zugriff auf Ihre Online-
Mailbox das Passwort für Ihren Verzeichnis- bzw. Netzwerkdienst.

Um Ihr Passwort zu ändern, verwenden Sie Ihre Verzeichnis-/Netzwerk-Services.

Dann melden Sie sich bitte mit Ihrer FHKennung und dem dazugehörigen Passwort bei der Selbstverwaltung unseres Identity Managements an und folgen dort den Anweisungen zur Änderung Ihres Passworts.


Wofür kann ich das WebMail Portal nutzen?
Nach erfolgreicher Anmeldung am WebMail Portal stehen folgende Funktionen zur Verfügung:
  • E-Mail lesen
  • E-Mail verfassen
  • E-Mail senden
  • E-Mail Unterordner verwalten (nur IMAP)
  • Abwesenheitsnachrichten erstellen
  • Adressumleitungen anlegen
  • GroupWise® Kalender

Was unterscheidet mein E-Mailprogramm vom Webmail-Aufruf?
Mit den Angaben zum E-Mail-Account (Benutzername und Kennwort) konfiguriert der/die Mailbenutzer/in das Mailkonto auf dem eigenen Rechner von einem Mailprogramm wie MS Outlook ,Thunderbird, Pegasus, Eudora oder die Mail-Funktion (Messenger) unter Netscape.
Dazu werden der sowohl für eingehende als auch für ausgehende Mail zuständige Mailserver "mail.fh-dortmund.de", der Benutzer und ggf. Kennwort in den entsprechenden Feldern eingetragen. In der Regel wird bei der Frage nach Servertyp für eingehende Mail standardmäßig "POP3" vorgeschlagen und dabei eine Kopie als Ablage auf dem Mailserver akzeptiert. Für den Eingangsserver sind ggf. Port 110 für POP3 oder 143 für IMAP anzugegeben, ebenso für den Ausgangsserver der Port 25 für SMTP. Eine fehlerfreie Mailkonfiguration ist die Voraussetzung für den problemlosen Verbindungsaufbau über das FH-Netz oder DFÜ-Strecke (DSL, Modem, ISDN etc.) per TCP/IP zum Mailserver.
Das Mailsystem bietet aber auch die Möglichkeit, die Mailbox über das WWW abzurufen - ohne vorher ein Mailkonto auf einem lokalen Programm erst konfigurieren zu müssen. Man meldet sich über Webmail-Aufruf  mit Benutzername und Kennwort an und ist auf der eigenen Mailbox-Ebene: Ein großer Vorteil, wenn man weltweit auf  fremden Rechnern den eigenen Mailzugang nutzen möchte. Im Internet-Sprachgebrauch hat sich für diese Art der E-Mailnutzung der Begriff "Webmail" eingebürgert.
Allerdings ist der WWW-basierte Zugriff auf die Mailbox nur IMAP-fähig, d.h. man hat keine Möglichkeit zur Ablage der Mails auf lokaler Ebene.

Warum ist ein erfolgeicher Webmail-Zugriff an verschiedene sytemtechnische Bedingungen auf Nutzerseite geknüpft (aktuelle Browser, Cookies, HTTPS, Zertifikatszustimmung, Verschlüsselungstechniken, Logout)?
Die IT-Landschaft führte vor Beginn des PC- und Internet-Zeitalters eine Art "Inseldasein". Daher war allein auf Grund der Isolation und Abschottung der Rechentechnik die Frage nach Sicherheit "nur" ein internes Anliegen. Heutzutage ist fast die weltweite IT mit- und untereinander vernetzt. Somit wächst auch die Gefahr, daß das Internet mit den zahlreichen Netzdiensten absichtlich auf kriminelle Art und Weise mißbraucht werden kann. Höchste Sicherheit im Datennetz und auf Servern ist also geboten.
Dies wiederum erfordert auch auf der Nutzer- bzw. Client-Seite die sicherheitstechnische Relevanz in der SW-Ausstattung:
Aktuelle Betriebssysteme von MS Windows, zeitgemäße Browser wie MS Internet Explorer 7.0, Mozilla Firefox 2.0 oder Netscape 7.1 sind mit einer höheren Verschlüssselungtechnik  ausgerüstet. Wenn man problemlos und störungsfrei den WWW-Mailservice nutzen möchte, kommt man nicht umhin, zumindestens ein Update des Browsers zu realisieren ( z.B. auf MS IE 7.0!). Bei der Installation der neueren Browser werden schon standardmäßig die wichtigsten Sicherheitsoptionen implementiert.
Cookies sollte man zumindestens mit der Option "Nur an den ursprünglichen Server zurückgesendete Cookies akzeptieren" einstellen. Sie sind für gewisse Sendmail-Feature der mittleren Sicherheitsstufe wie SMTP Auth (passwortgeschützte Anmeldung) notwendig.
HTTPS (bei verschlüsseltem Aufruf von Webmail oder Mailbox-Verwaltung) bewirkt ein sicherheitsrelevanten Verbindungsaufbau (z.B. Schloß-Symbol auf dem Browserbild bei Netscape in der Statuszeile !) mit einer Zertifikatsprüfung.
Dem aktuellen Zertifikat von "fhdo.dvz.fh-dortmund.de" oder "www.fh-dortmund.de" kann man vertrauen und zustimmen, weil es für die Übertragung eine Verschlüsselung hoher Komplexität verwendet (RC4, 128 bit) und jedes Jahr wieder neu ausgestellt wird.
Wenn man den WWW-Mailservice benutzt und erfolgreich beenden möchte, dann sollte man sich unbedingt nur über "Logout" abmelden. Hintergrund: Die sicherheitsspezifischen Verbindungen werden ordnungsgemäß abgebaut.
Beispiel: Eine Kennwortänderung ohne ordentliches Abmelden über Logout kann bewirken, daß das alte Kennwort noch gültig ist!

Was ist ein Zertifikat und wieso kommt es von einem Aussteller, den mein Browser nicht kennt?
Ein Zertifikat ist das digitale Äquivalent eines überprüfbaren, öffentlichen Dokuments (wie z.B. ein Ausweis), das Informationen über seinen Besitzer enthält und von einer vertrauenswürdigen Institution (Zertifizierungsstelle) unterschrieben ist. Für den Personalausweis wäre es z.B. die Bundesdruckerei.; für ein Zertifikat zur SSL-Verschlüsselung zwischen zwei Rechnern wird entweder ein kommerzielles CA (Certifikate Authority) von einer kostenpflichtigen CA-Instanz oder von einer vertrauenswürdigen eigenen CA-Instanz (hier die DVZ der FH) ausgestellt. Die meisten kommerziellen CA sind in aktuellen Browsern schon vorinstalliert, so dass es zur Fehlermeldung bei der Echtheitsüberprüfung der CA gar nicht kommt. Erkennt der Browser aber einen ihm unbekannten CA-Aussteller, so fordert er den Benutzer zur Anerkennung der CA-Stelle auf.

Wohin ist der Zugang zum alten Sendmail WebMail Portal verschwunden?

Die Sendmail Server aus dem Jahre 2003 wurden aus wartungs- und sicherheitstechnischen Gründen definitiv deaktiviert.

Betroffene Nutzer, die noch Fragen zu ihrem neuen GroupWise® E-Mail-Konto oder der Sicherung und Wiederherstellung ihrer alten E-Mails haben, wenden sich bitte an support@fh-dortmund.de .

Zentrale Filterung von Spam und Viren

Was bedeutet zentrale Filterung von Spam und Viren?

E-Mail enthält heutzutage oftmals unerwünschte Werbung oder Ähnliches, sprich "Spam" oder "Junk".
Obendrein ist derartige elektronische Post vielfach zusätzlich mit Computer Schadprogrammen infiziert, sogenannten Viren, Würmern oder Trojanern.

Deshalb setzt die Datenverarbeitungszentrale auf den E-Mail Servern der Fachhochschule Dortmund einen zentralen Filter gegen Spam und Viren ein. Dadurch gelangt bis zu 90 % weniger unerwünschte E-Mail in die Postfächer der Nutzer. Mehr...

Wie kann ich mich selbst vor unerwüschter E-Mail (Spam) schützen?

Bei Verzicht auf die zentrale Filterung kann man aus dezentraler Sicht auch die relativ wirksame Filtertechnik seines E-Mail Programms (Thunderbird, Apple Mail, Evolution, Outlook etc.) nutzen. Dies setzt aber voraus, dass man sich selbst genügend Zeit für die Einstellung ausreichender Filter nimmt.

Unbekannte Absender sind oft "neutral" maskiert, um einen glaubhaften Eindruck zu erwecken.
Man schützt sich vor Spam selbst am besten, indem man jede E-Mail, deren Absenderadresse einem unbekannt, zweifelhaft oder unseriös erscheint, sofort löscht!
Falls die Nachricht dennoch gelesen wird, sollte man wenigstens niemals darin möglicherweise enthaltene Verweise (Links) anklicken. Solche könnten zum Beispiel als Aufforderung zum Entfernen der fingierten Absenderadresse ("remove ....") oder Möglichkeit, den "Newsletter" abzubestellen, aufgemacht sein.

Etwaig vorhandene Anhänge sollten auf keinen Fall geöffnet werden.

Kann die zentrale Filterung von Spam und Viren jede E-Mail und deren Anhänge untersuchen?
Nein.
E-Mail, die mit einer individuellen Verschlüsselung, beispielsweise GnUPG oder S/MIME Zertifikate, vor direktem Einblick geschützt ist, kann nicht untersucht werden.
E-Mail Anhänge, in passwortgeschützten oder exotischen Datenkomprimierungsformaten können möglicherweise ebenfalls Probleme verursachen.

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gedruckt am: 17.04.2014  08:42