E-Mail FAQ (Frequently Asked Questions - Häufig getellte Fragen)
Da sich die Einstellungen für Studierende und Beschäftigte unterscheiden,
müssen Sie zunächst entscheiden, welcher Gruppe Sie angehören:
Das Versenden von E-Mail mit sehr großen Anhängen über die Verteilerlisten, die zentral von der Verwaltung gepflegt werden, hat rapide zugenommen. Ebenso wird solche E-Mail über den zentralen E-Mail-Server der Fachhochschule an eine unbestimmbar große Anzahl von Empfängern verschickt.
In beiden Fällen spricht man von sogenannter Massen-E-Mail, welche aus nachfolgend beschriebenen Gründen leider sehr problematisch ist.Massen-E-Mail über die zentralen Verteilerlisten
Da alle Mitarbeiter in diese Listen eingetragen sind (circa 1.000 E-Mail-Adressen) bedeutet dies bei EINER E-Mail mit einem Attachment von 10MB einem plötzlichen Speichermehrbedarf von 10 GB, genauer 1,5 GB auf dem Verwaltungsserver und 8,5 GB auf dem DVZ Server. Der Mehraufwand für die Datensicherung muss hier noch dazu gerechnet werden.
Da die maximale Postfachgröße derzeit auf dem Server der DVZ bei 3 GB und auf dem Verwaltungsserver bei 250 MB bzw. 300 MB liegt, wird E-Mail danach auf Seiten der DVZ mit der Fehlermeldung55x Requested mail action aborted: exceeded storage allocationoder
45x Requested action not taken: insufficient system storagebzw. mit der Meldung
Empfänger ist unbekannt
vom Verwaltungsserver abgewiesen.
Massen-E-Mail an externe Adressen
Bei einer großen Zahl an externen Empfängern einer E-Mail mit großem Anhang sollte man bedenken, dass dadurch die Fachhochschule sehr schnell auf Sperrlisten landen kann, sogenannten "Blacklists", da diese Massen-E-Mail bei vielen externen Providern nicht mehr gerne gesehen wird. Vor allem dann, wenn alle Empfängeradressen sichtbar in einer E-Mail zu finden sind, also das "CC:"- statt des "BCC:"-Felds benutzt wurde.
Ein Eintrag in einer derartigen Blacklist bedeutet einen sehr großen administrativen Aufwand auf Seiten der Datenverarbeitungszentrale, um wieder von dieser Liste gestrichen zu werden. So etwas kann unter Umständen bis zu 4 Tage in Anspruch nehmen.
In dieser Zeitspanne ist dann der gesamte E-Mail Betrieb gestört bzw. es kann keine E-Mail nach außerhalb des FH-Netzes verschickt werden.
Typische Fehlermeldungen in diesem Zusammenhang wären:
5xx "Transaction failed"oder
55x "User unknown"Desweiteren kann die Meldung auftreten
"no mx-record"Dies bedeutet dann, dass dieser E-Mail Server oder die Domäne nicht mehr existiert, was zum Beispiel bei "@lycos.de" der Fall ist.
Lösungsvorschläge
Da viel dieser großen E-Mail die Fachhochschule selbst betrifft (Pressespiegel, Veranstaltungsankündigungen usw.) sollten die jeweiligen Dokumente statt als E-Mail Attachment verschickt lieber zentral auf dem Webserver der FH abgelegt werden. So muss nur noch ein Link mit einem kurzen Kommentar verschickt werden, den der Empfänger dann anklicken kann.
Ist das Versenden an eine große Anzahl von Empfängern dennoch unvermeidlich, sollte dies möglichst in mehreren Teilen passieren.
Die Datenverarbeitungszentrale bietet für den Versand von Massen-E-Mail zusätzlich einen darauf spezialisierten Server an. Mehr hierzu erfahren Sie unter Mailinglisten.
Für die Nutzung des persönlichen E-Mail Kontos muss zwischen Studierenden und Mitarbeitern unterschieden werden:
- Studierende erhalten ihren Zugang automatisch mit der Einschreibung.
- Mitarbeiter müssen vor der Erstnutzung ein Antragsformular ausfüllen.
Egal auf welchem Weg Sie auf Ihr E-Mail Konto zugreifen, Sie benötigen stets nur Ihre
FHKennung und das dazugehörige Passwort.
Die E-Mail Adresse wird nach folgenden Mustern gebildet:
- Studierende:
vorname.nachname@stud.fh-dortmund.de - Mitarbeiter:
vorname.nachname@fh-dortmund.de
Also beispielsweise karla.musterfrau@fh-dortmund.de für die Mitarbeiterin Karla Musterfrau.
Das Verschicken von E-Mail mit einer großen Anzahl Adressen im Empfängerfeld ist problematisch und wenig sinnvoll.
So kann es passieren, dass der für die Kopfdaten einer E-Mail vorgesehene Speicherplatz von 32786 Byte für den Versand nicht ausreicht und dadurch der Betrieb des beteiligten E-Mail Servers nachhaltig gestört wird.
Es entstehen beispielsweise Probleme in der Warteschlange für die zum Versand vorgesehene E-Mail, wodurch dann etliche Empfänger ihre E-Mail gar nicht und andere sie ein 2. Mal zugestellt bekommen.
Zur Umgehung des Problems wird empfohlen, sich an den Lösungsvorschlägen aus "Warum sollte ich keine E-Mail mit umfangreichen Anhängen gleichzeitig an eine große Anzahl Empfänger schicken?" zu orientieren.
-
Internet Message Access Protocol
Bei IMAP verbleiben alle ein- und ausgegangenen Nachrichten auf dem E-Mail Server der Fachhochschule in einer sehr leistungsfähigen Datenbank. Neben den standardmäßig vorhandenen Ordnern für den Post Ein- und Ausgang können weitere Ordner mehrstufig angelegt werden (z.B. Hauptordner "Projekte" mit Unterordner "Projekt_A", "Projekt_B", etc.). Die in der Inbox eingehenden Mails können so nach den inhaltlich zutreffenden Ordnern verschoben werden. Somit erhält man - wie bei POP3 auf der lokalen Seite - eine bessere Übersichtlichkeit im E-Briefkasten auf Server-Seite. Der große Vorteil von IMAP ist, dass man einen Zugriff auf den E-Briefkasten von verschiedenen Standorten (FH, Zuhause, unterwegs mit Laptop, Internet-Cafe etc.) hat. Das ist wiederum eine optimale Voraussetzung zur mobilen Webmail-Nutzung. -
Post Office Protocol Version Nummer 3
Bei POP3 werden alle Nachrichten sofort auf den lokalen Computer heruntergeladen, wodurch man diese offline lesen und bearbeiten kann. Auf diese Weise kann man die Kosten für DFÜ-Betrieb reduzieren, die aber wiederum durch das langsame Herunterladen von längeren E-Mails bei schlechter Verbindung aufgebraucht werden können. Bei IMAP ist der Gewinn bei einem leistungsfähigen Modem u.U. höher, weil nur die Kopfzeilen der Nachrichten heruntergeladen werden und man selektieren kann, welche Mail zunächst bearbeitet werden soll.
Der Inhalt eines Postfachs darf 250 MB nicht überschreiten.
Dies betrifft natürlich hauptsächlich Nutzer des IMAP Protokolls, da in diesem Fall die E-Mail auf dem Server der Datenverarbeitungszentrale verbleibt.
Sendmail bietet mit der Verschlüsselung der E-Mail Session auf Basis von Public-Key-Zertifikaten eine verschlüsselte Übertragung in einem TLS-gesicherten Kanal zwischen den Servern an, der nicht abhörbar ist. Am Mail-Server bzw. MTA selbst kann aber eine Anti-Viren- und Content-Filteringstrategie wie Spamfilter eingesetzt werden. Für den Endbenutzer bedeutet dies, dass man keine persönliche Public-Key-Zertifikate zur Authentisierung und Verschlüsselung heranziehen muss, sondern bei der Zertifikatsprüfung dem DVZ/Sendmail-Zertifikat nach X.509-Standard voll vertrauen kann. Um eine wiederholte Echtheitsprüfung zu umgehen, sollte man das Zertifikat bestätigen und auf seinem Rechner abspeichern.
Generell sollten E-Mail Anhänge, wie beispielsweise Microsoft Word Dateien, immer mit einem gebräuchlichem Datenkompressionsprogramm (z.B. als .zip-Datei) verkleinert werden. Dies beugt vielen Übertragungsproblemen wirksam vor.
Falls Sie den Mozilla Thunderbird ab Version 9.0.0 nutzen, kann es beim Versand Probleme geben, wenn der Dateiname des Attachments länger als 60 Zeichen (inklusive Leerzeichen) ist oder Umlaute enthält.Abhilfe schafft hier eine entsprechende Namensänderung der angehängten Datei zusätzlich zur oben genannten Maßnahme.
Selbstverständlich. In unseren Anleitungen finden Sie beschrieben, welche Einstellungen Sie dafür an Ihrem E-Mail Programm vornehmen müssen.
Alternativ können Sie für den Zugriff natürlich auch das WebMail Portal nutzen.
Webmail
Nutzer des Internet Explorer 9 müssen diesen in die sogenannte "Kompatibilitätsansicht" schalten, damit das Webmail Portal korrekt dargestellt wird. Dazu muss die entsprechende Schaltfläche oben rechts in der Adresszeile des Browser Fensters betätigt werden.
Wahrscheinlich ist der Gültigkeitszeitraum Ihres Passwortes überschritten. Zur Steigerung der Sicherheit ist Ihr Passwort immer nur für 1 Jahr gültig und muss danach geändert werden.
Sollten Sie also nach der Anmeldung am WebMail Portal statt Ihrer E-Mail folgendes sehen:
Ihr Administrator hat die LDAP-Authentifizierung aktiviert. Verwenden Sie zum Zugriff auf Ihre Online- Mailbox das Passwort für Ihren Verzeichnis- bzw. Netzwerkdienst.
Um Ihr Passwort zu ändern, verwenden Sie Ihre Verzeichnis-/Netzwerk-Services.
Dann melden Sie sich bitte mit Ihrer FHKennung und dem dazugehörigen Passwort bei der Selbstverwaltung unseres Identity Managements an und folgen dort den Anweisungen zur Änderung Ihres Passworts.
- E-Mail lesen
- E-Mail verfassen
- E-Mail senden
- E-Mail Unterordner verwalten (nur IMAP)
- Abwesenheitsnachrichten erstellen
- Adressumleitungen anlegen
- GroupWise® Kalender
Dazu werden der sowohl für eingehende als auch für ausgehende Mail zuständige Mailserver "mail.fh-dortmund.de", der Benutzer und ggf. Kennwort in den entsprechenden Feldern eingetragen. In der Regel wird bei der Frage nach Servertyp für eingehende Mail standardmäßig "POP3" vorgeschlagen und dabei eine Kopie als Ablage auf dem Mailserver akzeptiert. Für den Eingangsserver sind ggf. Port 110 für POP3 oder 143 für IMAP anzugegeben, ebenso für den Ausgangsserver der Port 25 für SMTP. Eine fehlerfreie Mailkonfiguration ist die Voraussetzung für den problemlosen Verbindungsaufbau über das FH-Netz oder DFÜ-Strecke (DSL, Modem, ISDN etc.) per TCP/IP zum Mailserver.
Das Mailsystem bietet aber auch die Möglichkeit, die Mailbox über das WWW abzurufen - ohne vorher ein Mailkonto auf einem lokalen Programm erst konfigurieren zu müssen. Man meldet sich über Webmail-Aufruf mit Benutzername und Kennwort an und ist auf der eigenen Mailbox-Ebene: Ein großer Vorteil, wenn man weltweit auf fremden Rechnern den eigenen Mailzugang nutzen möchte. Im Internet-Sprachgebrauch hat sich für diese Art der E-Mailnutzung der Begriff "Webmail" eingebürgert.
Allerdings ist der WWW-basierte Zugriff auf die Mailbox nur IMAP-fähig, d.h. man hat keine Möglichkeit zur Ablage der Mails auf lokaler Ebene.
Dies wiederum erfordert auch auf der Nutzer- bzw. Client-Seite die sicherheitstechnische Relevanz in der SW-Ausstattung:
Aktuelle Betriebssysteme von MS Windows, zeitgemäße Browser wie MS Internet Explorer 7.0, Mozilla Firefox 2.0 oder Netscape 7.1 sind mit einer höheren Verschlüssselungtechnik ausgerüstet. Wenn man problemlos und störungsfrei den WWW-Mailservice nutzen möchte, kommt man nicht umhin, zumindestens ein Update des Browsers zu realisieren ( z.B. auf MS IE 7.0!). Bei der Installation der neueren Browser werden schon standardmäßig die wichtigsten Sicherheitsoptionen implementiert.
Cookies sollte man zumindestens mit der Option "Nur an den ursprünglichen Server zurückgesendete Cookies akzeptieren" einstellen. Sie sind für gewisse Sendmail-Feature der mittleren Sicherheitsstufe wie SMTP Auth (passwortgeschützte Anmeldung) notwendig.
HTTPS (bei verschlüsseltem Aufruf von Webmail oder Mailbox-Verwaltung) bewirkt ein sicherheitsrelevanten Verbindungsaufbau (z.B. Schloß-Symbol auf dem Browserbild bei Netscape in der Statuszeile !) mit einer Zertifikatsprüfung.
Dem aktuellen Zertifikat von "fhdo.dvz.fh-dortmund.de" oder "www.fh-dortmund.de" kann man vertrauen und zustimmen, weil es für die Übertragung eine Verschlüsselung hoher Komplexität verwendet (RC4, 128 bit) und jedes Jahr wieder neu ausgestellt wird.
Wenn man den WWW-Mailservice benutzt und erfolgreich beenden möchte, dann sollte man sich unbedingt nur über "Logout" abmelden. Hintergrund: Die sicherheitsspezifischen Verbindungen werden ordnungsgemäß abgebaut.
Beispiel: Eine Kennwortänderung ohne ordentliches Abmelden über Logout kann bewirken, daß das alte Kennwort noch gültig ist!
Nutzer des Sendmail WebMail Portals werden gebeten, ihre Konten zeitnah von Herrn Hannoschöck auf die neuen GroupWise® Systeme umstellen zu lassen, da die Sendmail Server im Laufe des Jahres 2012 endgültig abgeschaltet werden.
Bis zur erfolgreichen Umstellung ihrer E-Mail-Konten müssen Nutzer des alten WebMail Portals (Sendmail) für Passwortänderungen, Abwesenheitsnachrichten und Adressumleitungen weiterhin die separate Anmeldung an der alten E-Mail-Kontoverwaltung nutzen, welche leider nur in englischer Sprache zur Verfügung steht.
Zentrale Filterung von Spam und Viren
E-Mail enthält heutzutage oftmals unerwünschte Werbung oder Ähnliches, sprich "Spam" oder "Junk".
Obendrein ist derartige elektronische Post vielfach zusätzlich mit Computer Schadprogrammen infiziert, sogenannten Viren, Würmern oder Trojanern.
Bei Verzicht auf die zentrale Filterung kann man aus dezentraler Sicht auch die relativ wirksame Filtertechnik seines E-Mail Programms (Thunderbird, Apple Mail, Evolution, Outlook etc.) nutzen. Dies setzt aber voraus, dass man sich selbst genügend Zeit für die Einstellung ausreichender Filter nimmt.
Unbekannte Absender sind oft "neutral" maskiert, um einen glaubhaften Eindruck zu erwecken.
Man schützt sich vor Spam selbst am besten, indem man jede E-Mail, deren Absenderadresse einem unbekannt, zweifelhaft oder unseriös erscheint, sofort löscht!
Falls die Nachricht dennoch gelesen wird, sollte man wenigstens niemals darin möglicherweise enthaltene Verweise (Links) anklicken. Solche könnten zum Beispiel als Aufforderung zum Entfernen der fingierten Absenderadresse ("remove ....") oder Möglichkeit, den "Newsletter" abzubestellen, aufgemacht sein.
E-Mail, die mit einer individuellen Verschlüsselung, beispielsweise GnUPG oder S/MIME Zertifikate, vor direktem Einblick geschützt ist, kann nicht untersucht werden.
E-Mail Anhänge, in passwortgeschützten oder exotischen Datenkomprimierungsformaten können möglicherweise ebenfalls Probleme verursachen.
