Die Gleichstellungsbeauftragten an der Fachhochschule Dortmund:
Ehemalige Gleichstellungsbeauftragte
06.02.1990 - 29.02.1992 Prof. Annette Fink
- Aufbauphase der frauenspezifischen Gleichstellungsarbeit an der Hochschule
- Bildung eines informellen Kreises Mobilisierung der Frauen der Fachhochschule
- Einarbeitung frauenspezifischer Kriterien in die Grundordnung
- Durchführung erster Wahlen
- Erste Schritte zur Innstitutionalisierung des Frauenbüros
- Anbieten erster Sprechstunden in den Räumen des Personalrates
01.03.1992 - 04.10.1994 Prof. Ute Rühl-Zielinski
- Aufbau und Einrichtung des Frauenbüros
- Aufbau von Kontakten innerhalb und außerhalb der Hochschule
- Einführung von offenen Sprechstunden
- Angebote zur Frauenförderung für Studentinnen und Mirtarbeiterinnen (PC-Lehrgänge, Bewerbungstraining...)
- Forschungsprojekt Frauenförderung (Bedarfserhebung zur Einrichtung einer Kindertagesstätte an der FH, problemzentrierte Interviews mit weiblichen Lehrenden zur Arbeits- und Konfliktwelt FH, quantitative Analyse zur Eingruppierung von Frauen in die verschiedenen Lohn- und Gehaltsstufen in der Verwaltung der FH...)
- Teilnahme an Berufungsverfahren
- Erarbeiten der Broschüre "Studieren mit Kind"
- Vortragsreihe "Frauen auf dem Weg zum Erfolg"
- Vernetzung interessierter Frauen in den verschiedenen Fachbereichen
05.10.1994 - 30.09.1996 Prof. Dr.-Ing. Renate Kastorff-Viehmann
- Erhöhung der Akzeptanz von Amt und Tätigkeit der Frauenbeauftragten in der Fachhochschule
- Ausweitung des Beratungsangebotes für weibliche Studierende und Herausgabe eines Leitfadens
- Kursangebote zu Schlüsselqualifikationen für weibliche Studierende
- Verstärkte Einbeziehung der technischen Fachbereiche in die Aktivitäten des Frauenbüros (Konzeptentwicklung "Frauenförderung in technischen Fachbereichen durch externe Gutachterin)
- Institutionalisierung der Mädchen-Technik-Tage
- Teilnahme an Berufungsverfahren
01.10.1996 - 25.03.1997 Prof. Dr.-Ing. Renate Kastorff-Viehmann / kommissarische Frauenbeauftragte
26.03.1997 – 10.11.2003 Prof. Dr. med. Dipl.-Soz. Sigrid Michel
- Entwicklung des Rahmenplanes zur Gleichstellung an der Fachhochschule Dortmund
- Ausrichtichtung von überregionalen Tagungen an der FH-Do: Total E Quality, 1998, Frauengerechte Ingenieurstudiengänge, 1998, Dortmunder Hochschulfrauenwochen, 1998, "Frauen bauen Autos", 2003
- Beteiligung an dem EU-Projekt: Umsetzung des Grundsatzes der Entgeltgleichheit, diskrimminierungsfreie(re) Arbeitsbewertung an Hochschulen, 2000
- Einrichtung von Still- und Wickelräumen in allen Standorten
- Gleichstellungsplan der FH DO nach Maßgaben des Landesgleichstellungsgesetzes und erstmalige Bericherstattung der Fachbereiche, 2000
- Virtuelles Frauenbüro, 2000
- Eröffnung des Frauenprojektlabores, 2000
- Erwerb des TEQ-Awards, 2000
- Einrichtung einer Kinderbetreuungsmöglichkeit an der FH-DO
10.11.2003 – 28.02.2010 Dipl.-Ing. Arch. Dipl.-Soz. Arb. Gabriele Kirschbaum
Zitat zum Thema „Perspektiven“:
Wird's besser? Wird's
schlimmer? fragt man alljährlich.
Seien wir ehrlich:Leben ist immer
lebensgefährlich. (Erich Kästner)
Motto:
Sich Ziele setzen,
Andere dafür gewinnen,
Angriffe nicht persönlich nehmen,
sich selbst treu bleiben
und nie aufgeben!
Aufbau einer strukturierten und nachhaltigen Gleichstellungspolitik:
- Erstellung einer Chronologie von allen Gleichstellungsaktivitäten, Bilanzierung und Überführung in einen Strukturplan von 5 Gleichstellungsschwerpunkten, Entwicklung eines Gleichstellungskonzeptes
- Kontinuierliche Veröffentlichungen zur Optimierung der Informationen aus dem Gleichstellungsbüro an alle Hochschulangehörigen
- Auf- und Ausbau von Gleichstellungsaktivitäten sowohl in der Hochschule (Frauenvollversammlungen, Tagungen, Internationale Frauentage) als auch in der Stadt (gemeinsam Aktivitäten mit dem Frauenbüro der Stadt Dortmund, Familienpolitisches Netzwerk, windo e.V., Nordstadtprojekt); im Land (Landessprecherin der LaKoF NRW, Mitwirkung an politischen Prozessen im Rahmen der Begleitung politischer Prozesse im Landtag) und im Bund (im Rahmen der Tätigkeit als Bundessprecherin)
Einzelne Maßnahmen und Aktivitäten:
- Aufbau des Büros für Karriereplanung zur Verbesserung des Übergangs in den Berufseinstieg für Studentinnen aus Mitteln des Ministeriums, 2-jährige Projektlaufzeit, 2004
- Erfolgreiche Gewinnung von weiblichen Lehrbeauftragten aus dem Lehrbeauftragtenprogramm der Landesregierung, insges. 24 Lehrbeauftragte, 2004-2007
- Erwerb des TEQ-Awards, 2005
- Schulung der dezentralen Gleichstellungsbeauftragten für Berufungsverfahren
- Einrichtung von Eltern-Kind-Räumen an allen drei Standorten, 2006-2008
- Steigerung des Anteils an Professorinnen, erfolgreiche Gewinnung von Landsmitteln aus dem Strukturfonds, 2006-2009
- Kooperationen mit dem Asta, Forum für Studierende mit Kind, 2007
- Gendertraining der Fachbereichsleitungen, 2007
- Erhalt des Zertifikats „audit familiengerechte hochschule“, 2007
- Qualifizerungsinitiative der Fachhochschule Dortmund (Fortführung des Assistent/innen/programms aus zentralen Mitteln der Hochschule)
- Konzeptionierung, Aufbau und Verstetigung des Eltern-Service-Büro
- Erfolgreiche Teilnahme am Professorinnen-Programm des Bundes und der Länder – Finanzierung von zwei Professorinnen für fünf Jahre im Fachbereich Informatik), 2008
- Erfolgreiche Jahresbilanz zum „audit familiengerechte hochschule“, 2009
- Fortschreibung und Novellierung des Rahmenplans Gleichstellung, 2009
