Forschung zum Frühstück ist eine gelungene Kombination: Am 3. April 2008 lud die Fachhochschule zum 6. Forschungsfrühstück ins Rathaus der Stadt Dortmund ein. Vortragende waren der Forschungspreisträger des Jahres 2007, Prof. Dr. Manfred Krüger aus dem Forschungsbereich Fahrzeugelektronik und Dipl.-Ing. Dennis Köhler vom Forschungsschwerpunkt "Planen und Bauen im Strukturwandel".
Forschungsfrühstück 2008 - ein Highlight mit viel Licht
Hochaktuell: Forschungsarbeiten zur Spannungsversorgung im Automobil
Der Vortrag von Professor Dr. Manfred Krüger (FH-Forschungspreisträger
2007) befasste sich mit einem Thema aus der Automobilindustrie: Um
Ressourcen zu schonen und Emissionen zu reduzieren wird derzeit auf Hochtouren an einer Erhöhung der Bordspannung in Fahrzeugen gearbeitet. Die würde das kurzzeitige An- und Abschalten von elektronischen Komponenten (bspw. Servos) im Fahrzeug ganz nach Bedarf ermöglichen.
Was sich einfach anhört, ist aber im Detail nicht ohne Tücken. Bei deutlich mehr als 12 V sind, bspw. bei Erschütterungen des Fahrzeugs in Folge von einem Unfall, Funkenbildung und Lichtbögen im Motorraum möglich. Der sofortige Fahrzeugbrand wäre die Folge. Das muss im Interesse der Sicherheit auf jeden Fall verhindert werden.
Prof. Krüger hat nun ein Verfahren entwickelt, entstehende Lichtbögen frühzeitig zu entdecken, so dass sie rechtzeitig gelöscht werden können. Seine Arbeiten entstanden in längjähriger Zusammenarbeit mit der Firma Hella und wurden u.a. vom BMBF mehrfach gefördert.
Was sich einfach anhört, ist aber im Detail nicht ohne Tücken. Bei deutlich mehr als 12 V sind, bspw. bei Erschütterungen des Fahrzeugs in Folge von einem Unfall, Funkenbildung und Lichtbögen im Motorraum möglich. Der sofortige Fahrzeugbrand wäre die Folge. Das muss im Interesse der Sicherheit auf jeden Fall verhindert werden.
Prof. Krüger hat nun ein Verfahren entwickelt, entstehende Lichtbögen frühzeitig zu entdecken, so dass sie rechtzeitig gelöscht werden können. Seine Arbeiten entstanden in längjähriger Zusammenarbeit mit der Firma Hella und wurden u.a. vom BMBF mehrfach gefördert.
Licht im öffentlichen Raum
Um Licht geht es auch in der Forschungsarbeit von Diplomingenieur Dennis
Köhler. Sein Vortrag aus dem Bereich Architektur/Stadtplanung trug
den Titel "Wahrnehmung von Stadträumen bei Nacht. Eine städtebauliche
Grundlage zur Lichtplanung im öffentlichen Raum". Hier geht es auch, aber bei weitem nicht nur um ästhetische Belange. Lichtdesign im öffentlichen Raum ist eben mehr als das Anstrahlen sehenswerter Gebäuden. Es geht dabei vielmehr um den geplant inszenierten Charakter städtischer Räume bei Nacht, etwa von Stadtzentren, aber auch bspw. um das individuelle Gesicht eines Stadtviertels. Eine Inszenierung von städtischen Räumen also, bzgl. derer Städte zunehmend miteinander konkurrieren.
Daneben geht es natürlich hier wieder auch um Aspekte wie Sicherheit und Ökonomie: Die zwischen allen Beteiligten koordinierte Beleuchtung öffentlichen Raumes durch Geschäfte und Werbeflächen einerseits und städtische Straßenbeleuchtung andererseits kann bspw. zu besseren Resulaten für alle und gleichzeitig zu Energieeinsparungen beitragen. Und auch der Gedanke, dass sich Spätheimkehrer die Laternenbeleuchtung für ihren Nachhauseweg selbst per SMS "anknipsen" können, liegt bei einer gesamtheitlichen Betrachtung städtischer Beleuchtung auf einmal nahe.
Daneben geht es natürlich hier wieder auch um Aspekte wie Sicherheit und Ökonomie: Die zwischen allen Beteiligten koordinierte Beleuchtung öffentlichen Raumes durch Geschäfte und Werbeflächen einerseits und städtische Straßenbeleuchtung andererseits kann bspw. zu besseren Resulaten für alle und gleichzeitig zu Energieeinsparungen beitragen. Und auch der Gedanke, dass sich Spätheimkehrer die Laternenbeleuchtung für ihren Nachhauseweg selbst per SMS "anknipsen" können, liegt bei einer gesamtheitlichen Betrachtung städtischer Beleuchtung auf einmal nahe.
gedruckt am: 21.05.2012 13:49
