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Partizipation schafft Gesundheit

Strategien zur Gesundheitsförderung für lesbische, bisexuelle und queere Frauen*

Transfer- und Perspektiventagung der Queergesund*-Studie: Dortmund, 17. und 18. Februar 2017

Die Frist für die elektronische Anmeldung ist abgelaufen.

Sie möchten noch spontan teilnehmen? Hier erhalten Sie alle wichtigen Informationen.

Teilnahme ist nur nach namentlicher Registrierung und Zahlung der Teilnahmegebühr möglich.

Barrierefreiheit, gehörlose Teilnehmer*innen und Kinderbetreuung

Wir bemühen uns um eine barriere-arme Gestaltung der Tagung:

  • Die Räume der FH sind mit dem Rollstuhl zugänglich.
  • Die Hauptvorträge und die Abschlussdiskussion werden simultan in Deutsche Gebärdensprache gedolmetscht. Die Anmeldefrist für Workshops ist bereits abgelaufen.
  • Die Anmeldefrist für die Kinderbetreuung ist abgelaufen. Weitere Anmeldungen können wir leider nicht mehr entgegennehmen.

Zur Ankündigung der Fachtagung in Gebärdensprache: www.gebaerdenwelt.tv

Für Rückfragen bei spezifischen Bedarfen stehen wir gerne zur Verfügung.

Fachtagung

Die gesundheitlichen Anliegen und Bedarfe von lesbischen, bisexuellen und queeren Frauen*[i] werden kaum diskutiert. Demgegenüber berichten Frauen* von Diskriminierung in der Gesundheitsversorgung aufgrund ihrer nicht-heterosexuellen Lebensweise.

Das Forschungsprojekt „Queergesund* - Gesundheitsförderung für lesbische, bisexuelle und queere Frauen*“ hat eine partizipative Bedarfsermittlung durchgeführt. Ziel der Studie war es, die gesundheitlichen Themen, die für lesbische, bisexuelle und queere Frauen* wichtig sind, mit ihnen gemeinsam herauszufinden.

Die Fach- und Transfertagung "Partizipation schafft Gesundheit" wird die Studienergebnisse zur Diskussion stellen. In Workshops werden einzelne Themenbereiche zudem näher beleuchtet.

Die Tagung schafft Raum für Austausch, um Fachwissen zu Gesundheit und LSBT* zu erweitern und Vernetzungen zu ermöglichen. Mit dem Ziel, die Anliegen und die gesundheitliche Chancengleichheit nicht-heterosexueller Frauen*, Männer* und Personen zu stärken.

Pre-Conference: Netzwerkbildung "Sexuelle und geschlechtliche Diversität"

Freitag, 17.2.2017:   9:30 bis 11:00 Uhr

Treffen des Netzwerkes* in Gründung "Sexuelle und geschlechtliche Diversität in Gesundheitsforschung und -versorgung".

Das Netzwerk* "Sexuelle und geschlechtliche Diversität" entsteht auf Initiative von verschiedenen Personen, die wissenschaftlich und forschend zu sexueller und geschlechtlicher Diversität im deutschsprachigen Raum arbeiten.

Als interdisziplinäres Netzwerk im Bereich Gesundheit wird es mehrere Lücken schließen, die hier gegenwärtig bestehen: disziplinen- und Fachberufe-übergreifend richtet es sich an alle, die sich wissenschaftlich und forschend mit nicht-heteronormativen und nicht-gender-binären Ansätzen in Gesundheitsversorgung und -forschung beschäftigen.

Eingeladen zum Gründungstreffen des Netzwerkes sind alle, die neugierig sind und Interesse an einer Vernetzung haben - Wissenschaftlich Tätige gleichermaßen wie Praktiker_inn_en aus Medizin, Pflege, Gesundheitsfachberufen, Psychologie, Psychotherapie, Public Health, Sozialer Arbeit, Beratung, Antigewalt-Arbeit und anderen angrenzenden Bereichen.

Die Teilnahme am Vernetzungstreffen ist kostenfrei und nicht an die Tagungsteilnahme gebunden. Wir bitten um Anmeldung per E-Mail.

Hier gibt´s mehr Informationen zum Netzwerk.

Tagungsablauf

Freitag, 17.2.2017: 11:30 Uhr bis 18:00 Uhr

Samstag, 18.2.2017: 8:30 bis 15:30 Uhr

Vorträge:

  • Ulrike Böhmer, Boston University School of Public Health: Krebserkrankungen: eine ignorierte Epidemie für lesbische, bisexuelle, queere Frauen*?
  • Bärbel S. Traunsteiner, WU Wien: Lesbisches Alter(n) und L(i)eben im Alter
  • Gesa C. Teichert, HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen: Geschlecht, Identität und Begehren - Produktiver und reproduktiver Umgang in den Gesundheitsdiskussionen
  • Gabriele Dennert und der Expert_innenkreis Queergesund*: Gesundheitsförderung für lesbische, bisexuelle und queere Frauen* - Was sind die Bedarfe und Prioritäten?

Foren und Arbeitsgruppen:

  • Kinderwunsch in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften (Helga Seyler)
  • Mehrfachbelastungen bei lesbischen, bisexuellen und queeren Frauen*: Psychische Gesundheit im Kontext Migration (Jouanna Hassoun)
  • Erfahrungen mit trans* positiven Beratungsansätzen im Rahmen einer community-basierten Beratung für Trans* und ihre Angehörigen, insbesondere auch Kindern und ihren Familien (Mari Günther)
  • Gesundheit von LSBT* - aus empirischer, soziologischer und praxisbezogener Sicht (Marta Grabski, Marianne Kosmann, Tobias Scheiter)
  • Gesundheitliche Folgen von Diskriminierung und Gewalt durch hetero- und cisnormatives Denken und Handeln (Ulrike Janz, Şefik_a Mai)
  • Frauen*geschichte erinnern und gesundheitsförderndes Empowerment & Powersharing (Muriel González Athenas, Christiane Leidinger)
  • Ergebnisse der Queergesund*-Studie (Gabriele Dennert, Tobias Scheiter, Andrea Wolnik)

Moderierte Fishbowl-Diskussion (Moderation: Sina Vogt):

  • "Wie weiter? - Strategien zur Gesundheitsförderung für LSBTI*"

[i] Das „Sternchen“, das im gesamten Text verwendet wird, stellt den Versuch dar, die Vielfalt der geschlechtlicher und sexuellen Identitätsformen und Lebensweisen zu berücksichtigen und mit einzubeziehen.

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gedruckt am: 24.02.2017  04:58